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Begleitheizung in der Energieerzeugung

Ob beim Einschalten des Lichts, beim Duschen mit warmem Wasser oder beim Betreiben unserer Geräte – Energieversorgung ist aus unserem Alltag nicht wegzudenken. Dabei wandelt sich die Branche zunehmend: Neben fossilen Energieträgern gewinnen regenerative Energiequellen stetig an Bedeutung.

In der Energieerzeugung – von konventionellen Kraftwerken über Gaskraftwerke bis hin zu Solar- und Windkraftanlagen – spielt die elektrische Begleitheizung eine zentrale Rolle. Sie sorgt dafür, dass empfindliche Prozesse zuverlässig laufen und kritische Anlagenteile vor Frost oder unerwünschten Temperaturverlusten geschützt werden.

In Gaskraftwerken etwa sorgt die Begleitheizung dafür, dass Temperaturverluste in den Anströmrohren vor Gasdruckregelanlagen ausgeglichen werden – denn schon eine Druckveränderung von 25 bar kann einen Temperaturabfall von über 11°C verursachen, was zur unerwünschten Kondensatbildung führen kann. In konventionellen Kraftwerken hingegen kommt die elektrische Begleitheizung überall dort zum Einsatz, wo Medien wie Öl, Chemikalien oder Dampfkondensat auf einer bestimmten Temperatur gehalten werden müssen – zum Beispiel damit Öl fließfähig bleibt, ohne dabei seinen Entflammungspunkt zu erreichen.

Auch in der Solarenergie ist die Begleitheizung unverzichtbar: In Solartürmen wird geschmolzenes Nitratsalz als Wärmespeicher genutzt, das konstant über 220°C gehalten werden muss, um nicht zu erstarren. Gleichzeitig schützt die Begleitheizung Dampf- und Kühlwasserleitungen vor Frost. So ist die elektrische Begleitheizung ein unverzichtbarer Bestandteil moderner Energieerzeugungsanlagen – egal ob konventionell oder regenerativ.

Anwendungsbereiche